Artist Statement
In meinem malerischen Prozess nehmen großformatige Bilder eine zentrale Rolle ein. Ich arbeite auf Keilrahmen, die mit alten Textilien bespannt sind – so beginnt die Malerei bereits, bevor der erste Pinselstrich gesetzt wird. Die Materialien, die ich als Malgrund verwende, sind essenzieller Bestandteil meiner Arbeiten und tragen eine eigene, sichtbare Vorgeschichte in sich.
Diese Stoffreste, oft zusammengesetzt aus verschiedenen Materialien, werden durch Nähtechniken, Acryl- und Ölfarben, Acrylbinder, Bauschaum und weitere textile Elemente bearbeitet. So entsteht eine Leinwand, die Schicht für Schicht wächst, Kontraste hervorbringt und Gegensätze miteinander verwebt. Unterschiedliche Materialien, die auf den ersten Blick nicht zusammengehören, treten in einen spannungsvollen Dialog und erzeugen eine fragile Balance – fast schon ein Spagat zwischen Widersprüchen. Die oft erzeugte Rauheit und Unebenheit meiner Werke spiegelt ihre inhaltliche Komponente wider. Besorgnisse und Stressoren werden verarbeitet und zerlegt, während utopische und dystopische Motive als Filter für die Probleme eines jungen Menschen in einer modernen, von Leistungsdruck geprägten Welt dienen. Die Vergänglichkeit und Zurückgelassenheit von Dingen spielt dabei eine zentrale Rolle – sie verweben sich mit Momenten der Gefangenheit, die sich in bewusster Ästhetik, aber auch in Dreckigkeit und Unperfektheit ausdrücken. Trotz dieser Schwere bleibt eine eigentümliche Lebendigkeit erhalten – lauernd, tierisch oder doch vereinsamt. Immer wieder taucht die Figur des „Peeping Tom“ auf, der durch Spalten späht und mit der Ambivalenz von Nähe und Distanz spielt. Diese Perspektive des Beobachtenden und zugleich Gefangenen verstärkt die Spannung zwischen Kontrolle und Ausgeliefertsein, zwischen Ordnung und Chaos.
Diesen Kontrasten setzen die Titel meiner Werke eine weitere Ebene entgegen. Sie sind essenzieller Bestandteil meiner Arbeiten und unterstreichen die Ironie, die sich durch meine künstlerische Auseinandersetzung zieht. Indem sie die dargestellten Themen hinterfragen und in einem anderen Licht erscheinen lassen, entlarven sie zugleich deren Banalität. So entsteht ein Spannungsfeld zwischen Ernsthaftigkeit und subtiler Ironie – ein Spiel mit Wahrnehmung und Bedeutung.
2026
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Neue Mitglieder Austellung
Tender Matters, Finalist:innen
Premierentage The Power of Love II
Is ma Wurscht / Masterausstellung
25>25
The Power of Love
Schifohrn, Schnops und Schnaggsln
How to: If...then [CONDITION] /?
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Brilliant Brutal / Bacheloraustellung
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Mitgliedschaften in Künster*innen Vereinigungen
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2024 - Aktuell
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2022
Bregenz, Künstlervereinigung Vorarlberg
Wien, Museumsquartier, Ausstellung des Ö1 Talentestipendium
Innsbruck, Bilnderische Innsbruck
Innsbruck, Openspace
Thüringen, Villa Falkenhorst
Sterzing, Südtirol,LURX artekultur
Innsbruck, Reich für die Insel Artspace
Innsbruck, Müllerstraße 27
Salzburg, Periscope Salzburg
Salzburg, Festung Hohen Salzburg
Innsbruck, Liebeneggstraße 8
Innsbruck, Cinematograph
Innsbruck, Stadtteiltreff Wilten
Innsbruck, Franz-Fischer-Straße 4
Innsbruck, BALE, Bachlechnerstraße 46
Innsbruck, Die Bäckerei Kulturstube
Innsbruck
Innsbruck, Künstlerinnenhaus Büchsenhausen
Innsbruck, Pema 2, Kulturplateau
Förderstipendium des Klocker Museums
Ö1 Talentestipendium, Publikumspreis
Stipendium für die Internationale Sommerakademie Salzburg 2024
Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg - Förderung des Landes Vorarlberg
Klocker Villa Residency
Kunstverein Schattendorf
Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg
Mitglied im Salzburger Kunstverein
Mitglied in der Künster*innen Vereinigung Tirol
Mitglied in der Berufsvereinigung Bildender Künstlerinnen und Künstler Vorarlbergs
Kollaborative Projekte und Initiativen
Gründungs sowie Kurator*innen Mitglied Delponte Schaufenster Gallerie [Innsbruck]
Mitglied im Künster*innenkollektiv Fluoro Fleece
Kassier im Verein Fluoro Fleece Kunstkollektiv
Mitwirken in Publikationen
Riso Rhapsody
Fresh aus der Schachtl
Glow in the Dark